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Liebe NEUE IMPULSE-Freunde,
vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen in unseren bisherigen Rundbriefen die spirituellen Themen vermisst. Da wir zum einen gerne aktuelle und zeitbezogene Berichte zu praktischen Sachthemen veröffentlichen, zum anderen einen deutlichen Unterschied zur oft sehr schillernden Esoterikszene bewahren wollen, gehen wir sehr bewußt und etwas zurückhaltend mit geistigen Dingen um.
Doch jetzt zur Weihnachtszeit, in der das zentrale geistige Thema, die Liebe, zumindest verbal beschworen wird wie sonst nie, dachten wir uns, es könnte nicht schaden, auch einmal einen geistigen Wert in den Mittelpunkt eines Newsletters zu stellen, der in engem Zusammenhang zur Liebe steht. Vielleicht bemerken Sie dabei einmal mehr, daß geistige Dinge keineswegs theoretischer oder gar „abgehobener“ Natur sind, sondern auf praktischer Ebene geradezu packend und herausfordernd für jeden Einzelnen von uns sein können.
Daher wünsche ich Ihnen nun spannende und fruchtbare Auseinandersetzung mit unserem Dezember-Newsletter und verbleibe mit den herzlichsten guten Wünschen für eine gesegnete Weihnachtszeit und einen großartigen Beginn des Neuen Jahres,
Tomas Eckardt tomas.eckardt@neueimpulse.org
"Zahllose Menschen gingen zugrunde, da ihnen der Geist der Vergebung fehlte. Tilge die üble Gesinnung aus deinem Herzen und siehe, die ganze Welt ist dir Freund."
Sikhismus
"Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlung vergibt, wird auch euer himmlischer Vater vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater auch eure Verfehlungen nicht vergeben."
Christentum
"Er sollte dem Sünder verzeihen, und niemals dessen niedrigen Zustand verachten, denn niemand weiß, wie sein eigenes Ende sein wird."
Baha'i Religion
"Gott liebt jene, die ihren Mitmenschen verzeihen. Gott ist barmherzig und bereit zu verzeihen, wer reuigen Herzens sich zu Ihm kehrt."
Islam
"Was auch immer der Grund für dein Leiden sein mag, verletze nie einen anderen, verzeihe ihm."
Buddhismus
Machen wir uns nichts vor: Wahre Vergebung gehört zu den schwierigsten Dingen, die wir üben können. Wir sind zwar schnell dabei, zu behaupten, anderen schnell zu vergeben ("nur mir selbst nicht ...") - das macht ein gutes gesellschaftliches Ansehen und bringt Sympathiepunkte in der Meditationsgruppe. Wie sieht es aber aus, wenn wir einen ehrlichen Blick in unsere Herzen werfen? IST es so, daß wir den anderen völlig frei- gegeben und ent-schuld-igt haben?
Das Wort "Amnestie" hat griechische Wurzeln: a-mnestia. Dies bedeutet wörtlich übersetzt: "Nicht-Gedenken". Strenggenommen würden wir uns demnach vor uns selbst, ja, vor unserem Höheren Selbst, verpflichten, uns nicht mehr den Erinnerungen an das Unrecht hinzugeben, das uns ein anderer getan hat, wenn wir sagen: "Ich vergebe dir". Und schon gar nicht würden wir es uns gestatten, den anderen direkt oder durch die Blume an jenes unangenehme Ereignis zu erinnern, wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Vergebung. Wie aber halten wir es damit in der Praxis? Sind nicht "seit langem vergebene" Dinge häufig die schärfsten und verletzendsten Waffen in einem Streit?
Es wurde gerade gesagt, es sei entscheidend, "sich nicht mehr an die Erinnerungen hinzugeben". Das Sich-Hingeben ist hierbei die entscheidende Komponente. Denn die Floskel "Vergeben und vergessen" ist ebenso problematisch wie in den meisten Fällen verlogen. Selbst wenn man bereit ist zu vergeben, so bleibt die Erinnerung an jedes Ereignis doch vorhanden - als Baustein unseres vollständigen Lebens. Es wäre ein Fehler, ein reales Ereignis als nicht existent zu behandeln; dies ist eine geistige Unmöglichkeit. Geschehen ist geschehen ist geschehen. Wesentlich ist aber, sich und den anderen Beteiligten davor zu schützen, sich emotional/gefühlsmäßig auf das Immer-Wieder-Hoch-Kochen der alten Sache einzulassen. Die Kunst besteht also darin, das Ereignis als solches zwar betrachten zu können, aber in einem liebevollen Bestreben daran zu arbeiten, es aus größerer Distanz und mit einem allumfassenden Blick wahrzunehmen.
Und dies ist ein entscheidender Schritt in die praktische Ausübung der Nächstenliebe: durch den umfassenden Blick gelingt es uns, VERSTÄNDNIS für den zu entwickeln, der uns Unrecht getan hat. Dieses Verständnis ist es, das den anderen aus der Rolle nimmt, in die wir ihn in unserer Verletztheit oder gar Rachsucht gesteckt haben: daß er nämlich etwas Schlechteres sei als wir, das "Opfer".
Damit sei keinesfalls dem Klischee gehuldigt, eine üble Tat sei nichts als ein "Irrtum". Nein, im Gegenteil - die meisten üblen Taten werden in vollem Bewußtsein dessen begangen, DASS sie unrecht sind. Wir haben es ja nicht ständig mit unzurechnungsfähigen, gefühllosen oder minderbemittelten Leuten zu tun. Jeder halbwegs gesunde Mensch spürt immer (!), wo er den Pfad der rechten Handelns verläßt (Immanuel Kant bezeichnete dies als den kategorischen Imperativ). Doch wie können oder sollen wir jemandem gegenübertreten, der bewußt Schlechtes tut? Hier greift eine weitere Weisheit, die uns seit langem gegeben wurde: daß der den ersten Stein werfen soll, der ohne "Sünde" ist. Auch das ist eine harte Probe für unser verletztes Ego, nicht wahr?
Eine Hauptschwierigkeit bei der Vergebung besteht für unser Ego darin, den anderen aus einem geistigen Schuldverhältnis zu entlassen, das uns eigentlich sehr gelegen kam, solange es existierte. Um zur Veranschaulichung zwei Klischees zu bedienen: Wie schön ist es doch für die betrogene Ehefrau, ihren Mann am Gängelband moralischer Vorwürfe zu halten und sich stets in der Opferrolle zu fühlen? Wie praktisch ist es doch für den beleidigten Ehemann, seine Frau zu kontrollieren, die einen Kratzer in sein neues Auto gefahren hat? Das Nicht-Vergeben lässt uns selbstzufrieden sein. Zum einen mit uns selbst, die wir "leiden in alle Ewigkeit", und zum zweiten durch die Bequemlichkeit, uns nie selbst hinterfragen zu müssen, ob wir dem anderen vielleicht sogar einen Anlaß gegeben haben, so zu handeln, wie er es tat. Und wenn wir dieses Spiel in aller Konsequenz weiterspielen, dann verurteilen wir nicht nur den Übeltäter, sondern auch seine Kinder und Kindeskinder "bis ins vierte Glied" oder gar darüber hinaus.
Energetisch bedeutet das: wir bauen einen geradezu vampirischen Sog auf, der die anderen scheinbar in einer permanenten Verpflichtung uns gegenüber hält. Wir belegen andere Menschen mit geistigen Ketten und machen ihnen klar, daß sie uns bis zum Nimmerleinstag moralisch verpflichtet sind. Nur vergessen wir dabei, daß wir an einem Ende ebenso an diesen Ketten hängen wie unser Gegenüber am anderen Ende. Das bedeutet: Keiner (!) von beiden ist frei! Alle Beteiligten stecken in einem geistigen Gefängnis.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß Vergebung natürlich auch nur dann möglich wird, wenn der Übeltäter sein Unrecht tatsächlich bewusst einsieht und bereut. Ohne dies ist eine geistige Verstrickung zwischen zwei Menschen nicht wirklich zu lösen. Dennoch kann man sich selbst das Leben wesentlich erleichtern, wenn man daran arbeitet, wenigstens auf seiner Seite die Bereitschaft entweder zur Einsicht oder zur Vergebung herzustellen.
Der Nutzen von Vergebung ist also schlicht und einfach der, dass wir nicht nur andere, sondern auch uns selbst in die geistige Freiheit und Un-Abhängigkeit entlassen. Nur durch Vergebung machen wir es möglich, dass das Leben in seiner Weisheit den angemessenen Fluss herstellen und eventuell notwendigen Ausgleich herstellen kann. Vergebung entfernt die Felsbrocken und die Dioxinfässer aus dem kristallklaren Fluss des Seins und lässt ihn wieder zu dem werden, was er in Wirklichkeit ist.
Vielleicht findet der eine oder andere Muße, in der Weihnachtszeit ein wenig mit diesem Thema umzugehen. Mein Wunsch ist, daß wir Menschen nicht nur die physische Umweltverschmutzung, sondern u. a. durch Vergebung auch viele tausend Tonnen geistigen Unrats von diesem Planeten entfernen können, um ihm und uns dabei zu helfen, wieder freier zu atmen und dem wahren Leben wieder zu seinem Recht zu verhelfen. Denn ohne Vergebung wird es niemals Frieden geben können.
Wenn es ohne Vergebung, ohne A-mnestia keinen Frieden und keine Verständigung geben kann - welchen Zweck könnte es dann haben, dass wir Deutschen immer wieder, unaufhörlich und in zunehmendem Maße an das Unrecht im Zweiten Weltkrieg erinnert werden und dazu noch Beifall klatschen? Dass wir weltweit immer noch fast an erster Stelle mit dem sog. "Nazivolk" assoziiert werden? Welchem konstruktiven Nutzen dient dieses Vorgehen? Bewirkt eine dauernde Erinnerung an Taten der Vorväter nicht vielleicht sogar das Gegenteil dessen, was es angeblich verhindern soll?
Mit dieser Fragestellung wurden wir durch eine E-Mail von www.7stern.info konfrontiert, über eine sog. "Öffentliche Unschuldserklärung", die Sie unter folgendem Link finden: http://www.7stern.info/Unschuldserklaerung.htm
Wie denken Sie darüber? Ist eine solche Unschuldserklärung richtig, zulässig, berechtigt, nötig? Oder vielmehr das Gegenteil?
Stammtisch Freiburg freiburg@neueimpulse.org
07.01.2009, 19:30 Uhr Hotel "Deutscher Kaiser", Günterstalstr 38, 79100 Freiburg
Thema: "Ernährung ist die beste Medizin - Auch gesunde Nahrung kann krank machen". Eintritt frei - Spende erbeten.
RegioZustandsVerbesserer Selbsthilfegruppe Mündige Bürger Günter Klietsch Im Wangerhof 9 79112 Freiburg Tel +49 7664 91 11 94
Stammtisch Neumarkt neumarkt@neueimpulse.org
Themenvorschau 2009:
06.01.09 Gesunde Alternativen zu Blutdrucksenkern etc. - Brigitte Hopp 03.02.09 Stammtisch Neumarkt - Gruppenbesprechung 08.02.09 Verantwortlich durch die Krisenzeit - Hans Ullrich Müller
Kontakt: Werner Lindner Tel.: 0049 (0)9181 510908 Handy: 0049 (0)1522 9505831 skype: weliheli stammtisch-neumarkt@online.de http://www.stammtisch-neumarkt.de.vu
Der Stammtisch Neumarkt geht neue Wege: es wurden zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen gebildet, die sich Mühe geben, tiefer und effektiv in ihre jeweiligen Bereiche einzudringen. Dazu gehören die Bereiche Wasser, Lebensmittel, Kleidung, Wohnen, Energie, alternatives Geldwesen und Recht. Wir finden dies eine tolle Idee und wünschen unseren Freunden viel Erfolg, super Ergebnisse und natürlich viele NEUE IMPULSE für sie selbst und für uns, die Leserschaft!
Darüber hinaus arbeiten natürlich noch viele andere unserer "Stammtische" bundesweit. Informieren Sie sich über die aktuellen Termine und nehmen Sie Kontakt auf unter www.neueimpulse.org/index.php
Von einem Baumheilkundigen erhielten wir folgende Tips:
Wir kennen den feinen Duft, den die Tanne/Fichte in den Räumen verströmt. Dieser Duft ist die erste Wirkung auf unser gesamtes System. Setzt man in der Duftheilkunde Tannen-/Fichtenöl ein, so erfreut es die Seele. Gestaute Emotionen lösen sich und Fröhlichkeit, Zuversicht und Gelassenheit kommen wieder ins Sein.
So verhält es sich auch beim Räuchern mit Holz, Harz, Nadeln oder Zapfen von Tannenbaum oder Fichte.
Man sagt der Tanne/ Fichte auch das Erwachen des Lichtbewusstseins nach, es ist also nicht von ungefähr das wir ausgerechnet diesen Baum zu uns in die Stube holen, wenn es draußen am dunkelsten ist (Sonnwende). Die Tanne/Fichte akkumuliert also Licht, und wir dürfen in der Dunkelheit davon profitieren.
Tip zum Baumkauf:
Wer kann, leistet sich eine Tanne im Topf. Dazu empfehle ich eine Serbische Weißtanne - man nennt Sie auch Serbische Fichte. Die gibt’s in der Baumschule zu kaufen. Man kann sie wunderbar das ganze Jahr im Topf belassen. Je größer der Topf desto stärker der Wuchs. Unsere hatten wir viele Jahre im Topf, bis sie Ihren Platz draußen bekam. Im Topf ist darauf zu achten, daß sie vor allem in den warmen Jahreszeiten genügend Wasser bekommt.
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