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Samstag 31. Januar 13:31 Uhr

Aufklärung in neuer Größenordnung

Von: Michael Kent

Am 27.09.2008 fand eine sehr beeindruckende Konferenz der Anti-Zensur-Koalition (AZK) in der Schweiz statt: die vielleicht größte und professionellste, unabhängige Veranstaltung in Sachen Aufklärung – vom Volk für das Volk – auf dem europäischen Kontinent. Einen viertelstündigen, sehr professionellen Zusammenschnitt der wichtigsten Inhalte und Aussagen findet man auf der Webseite der AZK http://www.anti-zensur.info im Balken rechts. Die Vorträge und Inhalte der Konferenz in hoher Auflösung findet man unter: http://azk.blip.tv/#1643324 (das erste Kapitel ist ein einleitendes Rap-Video, im Balken rechts kann man alle Einzelkapitel/Vorträge direkt anklicken).

Die nächste Anti-Zensur Konferenz findet am 21. Februar 2009 in der Schweiz statt.

Kontakt: AZK – NORD 33,
CH-9428 WALZENHAUSEN
Tel: +41 (0)71 888 14 31
Fax: +41 (0)71 888 64 31
mail: kontakt@anti-zensur.info

Über ihre Motivation schreiben die Veranstalter: »Immer mehr Menschen kommen zu der Überzeugung, dass die Massenmedien keine vertrauenswürdigen Diener der Öffentlichkeit mehr sind. Aus diesem Grund veröffentlicht u.a. eine kalifornische Universität jedes Jahr eine Rangliste der wichtigsten Meldungen, die die amerikanischen Medien nicht publizierten. Diese Liste nennt sich „zensierte Projekte“ (www.projectcensored.org) und wird mit viel Aufwand von Experten und Studenten der Sonoma State University zusammengestellt. Knapp tausend Berichte aus aller Welt werden so auf ihre Wichtigkeit und die Beachtung geprüft, die sie von den US-Medien erhielten. Die fünfundzwanzig offensichtlichsten Beispiele von Medienzensur werden dann im aktuellen Jahrbuch veröffentlicht.

Auch unsere Gesellschaft hat ein Anrecht auf unzensierte Berichterstattung. Denn auch uns unterschlagen die Medien jährlich viele existenziell wichtige Informationen. Dafür gibt es zunehmend handfeste Beweise. Teils bewusst teils unbewusst, enthalten sie der Öffentlichkeit zahllose Veröffentlichungen oder Gegendarstellungen einfach vor. Kein Mensch und auch keine Regierung hat ein Recht, so gewichtige Gegendarstellungen vorzuenthalten, die uns als Gesamtbevölkerung betreffen, denn wir besitzen ein volles Informationsrecht.«