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Neue Impulse Newsletter Mai 2009

Liebe NEUE IMPULSE-Freunde,

"aktuell" bedeutet zeitbezogen. Aktuell sind neben Katastrophen- und Sensationsmeldungen auch die Dinge, die uns zur Zeit in kleinerem Rahmen beschäftigen - so zum Beispiel ein "ganz gewöhnlicher" Muttertag. Ordnen wir diesen Tag und seine Geschichte nämlich in einen gegenwärtigen Zusammenhang ein, so kommen wir plötzlich und einmal mehr wieder auf einige ganz brisante Überlegungen.

Also viel Spaß beim Lesen und Denken - das wünscht Ihnen wie immer mit herzlichen Grüßen,

Tomas Eckardt
tomas.eckardt@neueimpulse.org

Ein paar Gedanken zum Muttertag

Am vergangenen Sonntag, den 10. Mai, wurde in Deutschland und in zahlreichen anderen Ländern rings um die Welt der Muttertag gefeiert. Anlaß für uns, einmal nachzusehen, woher dieser Brauch eigentlich kommt und welche Bedeutung er im Zeitalter der Kitas für uns noch hat.

Das erste Mal, dass von einem offiziellen Muttertag die Rede war, geht auf einen englischen König zurück: Heinrich III. von England. Obwohl Heinrich III. lange regierte (1216-1272; er bestieg schon als Neunjähriger den Thron), gehört er zu den weniger bekannten Königen Englands. Seine Idee des "Mothering Day" bezog sich allerdings nicht auf das verdienstvolle und unersetzliche Dasein menschlicher Familienmütter, sondern auf die "Mutter Kirche", welcher er diesen Gedenktag gewidmet wissen wollte. Dennoch hatte das Volk wie so oft eine eigene Auslegung dieser königlichen Idee und übertrug diesen Tag auch gerne auf die Mütter Englands.

Dieses ehrenvolle Gedenken hielt sich nicht allzu lange im Alltagsleben der damaligen Zeit. In jüngerer Vergangenheit wurde es erst Ende des 19. Jahrhunderts in anderer Form neu entdeckt, und zwar von der Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis, die 1865 versuchte, eine friedensorientierte Mütterbewegung namens "Mother's Friendships Day" zu begründen. Allerdings gilt erst ihre methodistische Tochter Anna Marie Jarvis als eigentliche Begründerin des Muttertages. Sie verteilte am 2. Sonntag im Mai 1907 anlässlich des Todestages ihrer Mutter 500 weiße Nelken vor einer Kirche.

Anna Jarvis widmete sich dann vollständig dem Ziel, einen offiziellen Feiertag zur Ehrung aller Mütter einzuführen, an dem die Liebe und Dankbarkeit der Familie sowie des Staates gegenüber der aufopfernden Arbeit jeder Mutter zum Ausdruck gebracht werden sollte. Dieser Tag wurde in den folgenden Jahren vom Volk schnell angenommen und praktiziert; am 8. Mai 1914 beschloss der US-Kongress auf Anne Jarvis' konsequenten Einsatz hin, dass jeweils der 2. Sonntag im Mai offizieller Feiertag zur Ehrung der Mutter sein sollte. In den folgenden Jahren breitete sich diese Sitte über große Teile der Welt aus; in Deutschland wurde der Muttertag offiziell im Jahre 1922 eingeführt.

Nun muß man sich angesichts der Entwicklung unserer Gesellschaft und den dogmatischen Forderungen von Politik und dem gegenwärtigen Selbstverständnis vieler Menschen natürlich fragen, ob solche Begriffe wie "Ehrung", "aufopfernde Mutterschaft", "Liebe und Dankbarkeit für die Mutter" überhaupt noch angebracht sind. Der Muttertag wurde wie jeder andere Feiertag kurz nach seiner Einführung sofort von wirtschaftlichen Interessen in Beschlag genommen und vereinnahmt (was Anne Jarvis sogar dazu bewog, dafür einzutreten, diesen Tag wieder abzuschaffen!). Damit erfüllt er natürlich, gerade in Zeiten einer Krise, einen nicht zu unterschätzenden Zweck zugunsten des ökonomischen Umsatzes. Doch betrachtet man sich etwas genauer, auf welche Weise Frauen wie z.B. Eva Herrmann, die offensiv für ein traditionelles Bild der Familie und Mutterschaft eintreten, im öffentlichen Denken (und vor allem Vor- Denken) zerrissen werden, dann müsste man diesen Tag eigentlich auf den Komposthaufen der vorsintflutlichen Geschichte werfen.

Schwedische Vordenker

Schweden ist das Land, in dem seit langem die heftigste Vorarbeit zur Auflösung traditioneller Familienbegriffe geleistet wird. Außer dem sogenannten Ostblock gibt es nirgendwo anders eine so hohe Zahl von Kindertagesstätten. Das Konzept der Kindertagesstätte wurde - ohne Rücksicht, ob die Eltern es nötig hatten oder ob sie sich dafür interessierten - in den 30er Jahren von Alva und Gunnar Myrdal entworfen. Der frühere Premierminister Palme verkündete den Tod der Hausfrau. Sein Minister Equality sagte, daß die Hausfrau ins Museum gehöre, und eine große Tageszeitung erklärte, dass Hausfrauen "Verräter" seien. Schließlich veröffentlichte die regierende Partei in Schweden ein Buch, in dem das Programm für die Zukunft der Gesellschaft dargestellt ist. Das Buch trägt den Titel "Die Familie der Zukunft: eine sozialistische Politik für die Familie". Dieses Buch bezeichnet Kinder als "Hindernisse für die Emanzipation der modernen Frau".

Ähnliche Gedanken und Überlegungen sind uns inzwischen so vertraut, dass man sie fast nicht mehr in Frage stellen möchte - oder es wagt, dies zu tun. Gepaart mit dem "Gender Mainstreaming", das vordergründig die - natürlich absolut berechtigte und notwendige - rechtliche Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter fordert, stehen sämtliche Werte traditionellen Familienlebens in Frage. Mit dem Argument der "Diskriminierung" des Einzelnen durch geschlechtsspezifische Erziehung bzw. Werte oder familiäre "Zwänge" gehen manche Vertreter des Gender Mainstreaming so weit, das Geschlecht als "Falle" oder Gefängnis" zu betrachten, das man im Idealfall frei wählen oder auch verändern lassen können muß.

Bei all diesen Fragen sollte jedoch auch diese berechtigt sein: Kann es nicht sein, dass wir vor lauter Argumentierschlachten, neuen Normen, Protestbewegungen, Freiheitsgeschrei und Parolen einmal mehr Gefahr laufen, eines zu verlieren: das natürliche, einfache, innerste Gefühl für das Leben an sich? Bei allem Wissen, das wir uns über die Hintergründe globaler politischer Strömungen und Entscheidungen angeeignet haben, muß man auch fragen dürfen: wem nützt es ("cui bono"), wenn die Familie als natürliche Urzelle gesellschaftlichen und auch staatlichen Lebens auf immer kühlere und pragmatischere Weise umdefiniert und die Erziehung neuer Generationen immer mehr in behördliche Hände gegeben wird? Und war Konfuzius wirklich schief gewickelt, als er folgendes sagte:

"Die Männer des Altertums, die dem ganzen Reich ein Beispiel der Tugend sein wollten, brachten zuerst ihr eigenes Fürstentum in Ordnung.Wollten sie ihr Fürstentum in Ordnung bringen, so ordneten zuerst ihre Familie.Wollten sie ihre Familie ordnen, so kultivierten sie zuerst ihren Charakter.Wollten sie ihren Charakter kultivieren, so läuterten sie zuerst ihr Herz."

www.initiative.cc/Artikel/2007_01_15%20Kindertagsstaetten.htm
maedchenmannschaft.net/geschlechter-abschaffen/
irrglaube.parlaris.com/sutra1671.html&sid=4eb3620d870963041b434ddb39d3111c

Aktuelles/Termine

Aktueller Vortrag zur Schweinegrippe

Hans Tolzin, Veranstalter des 6. Stuttgarter Impfsymposiums am 16. Mai 2009, hat aufgrund der aktuellen Ereignisse das Thema seines Vortrags geändert:
9:00 bis 10:45 Uhr: "Fakten und Hintergründe der Mexikanischen Schweinegrippe" Hans U. P. Tolzin

Ein zweiter Vortrag beleuchtet ein verwandtes Thema: 11:00 bis 12:30 Uhr: "Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV): Chance oder Risiko?" Dr. Jenö Ebert, Arzt für innere Medizin und Naturheilkunde, Buchautor

Tageskasse 25,- für beide Vorträge. Saalöffnung 9:30 Uhr. Formlose Anmeldung per Email, Fax oder Brief ist erwünscht. Bitte an:

Redaktion impf-report, Marienstr. 9, 70771 Leinfelden-Echterdingen
Fon 0711 79 41 31 91, Fax 0711 79 41 31 92, buero@impf-report.de

Weitere Infos zum 6. Stuttgarter Impfsymposium: www.impf-report.de/veranstaltungen/symposium2009.htm

Infos über die Mexikanische Schweinegrippe: www.impfkritik.de/schweinegrippe

Stammtisch Neumarkt
stammtisch-neumarkt@online.de

22.05.09 Wildkräuterwanderung - Margit Keilholz

Information und Anmeldung:

Werner Lindner
Tel.: 0049 (0)9181 510908
Handy: 0049 (0)1522 9505831
skype: weliheli
stammtisch-neumarkt@online.de
www.stammtisch-neumarkt.de.vu

Stammtisch Oase
grueneoase@neueimpulse.org

23. Mai ab 16 h - open end:
"TrommelFeuerWerk" m. Getr. & Snacks, 15.- EUR

Anmeldungen:
fon 03721 23396 vormittags
oder: renate@momin-oase.de
09390 Gornsdorf

Vortrag von Kary Novak:

Die sogenannte Schweinegrippe ist eine Grippe wie jede andere. Sie ist nicht gefährlicher, denn von den Toten in Mexiko erfahren wir wie üblich nichts Genaues. Und sie breitet sich auch nicht schneller aus, auch wenn das im Augenblick so dargestellt wird. Sie wird nur (ähnlich wie die "Vogelgrippe) um ein vielfaches besser vermarktet als die alljährlich wiederkehrende, "fade" Wintergrippe. Denn: Liebe und Angst regieren die Welt!

Genau so nennen wir auch unseren nächsten Informationsabend der BIONIERE Akademie:

Liebe & Angst regieren die Welt
Bewährte "Regierungskonzepte" für dich und mich

mit: Kary Nowak
am: Dienstag, 19. Mai 2009
um: 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
im: Cafe Goldengel, 1030 Wien

Der Eintritt ist frei. Keine Voranmeldung nötig!

"Schon 10 % weniger Angst oder 10 % mehr Liebe würden ausreichen, um unsere Welt in ein Paradies zu verwandeln. Lasst es uns tun!"

Edeltraud & Kary Nowak
BIONIERE Österreichs
Tel. 02236 41 908
Mobil 0699 1303 3030
www.bioniere.org + www.idealprogramm.com

Neue Themenhefter der Kent-Depesche

Zum Thema "Klima" (Treibhauseffekt, CO2, Ozonloch, UV-Strahlung, echte Klimaschädiger u. v. a. m.) ist ein brandneuer Themenhefter erschienen, der beim Sabine Hinz Verlag bestellt. werden kann Tel. 0 70 21 / 737 9-0, Fax 737 9-10, www.sabinehinz.de

Sehr aktuell sind auch die Themenhefter zur Vogelgrippe/H5N1 sowie zu Impfungen/Erregertheorie.

Stammtisch Kempten
kempten@neueimpulse.org

Vortrag mit Musik: "Am Anfang war der Klang"
Pasquale Leogrande
Musiker und Musiktherapeut

P.Leogrande stellt in seinem Vortrag die kosmischen Klänge vor und spricht über das Universum, welches Harmonie und Schwingung ist.

Sich auf Pythagoras, Kepler, Krüger, Lauterwasser und Emoto beziehend, erläutert der Künstler den Zusammenhang zwischen Klang und Kosmos, Schwingung und Energie, Harmonie und Gesundheit. Er illustriert seine Erklärungen mit vielen praktischen Beispielen für Auge und Ohr.

Vorstellung der "Sonora", eine von P. Leogrande entwickelte Bettharfe für Klangmassagen. Er verspricht jedem Teilnehmer ein Erlebnis von besonderen Art.

Wann: Mittwoch, 20. Mai 2009 um 19.30 Uhr
Wo: Kempodium, Untere Eicher Str. 3, Kempten
Eintritt: auf Spendenbasis

Kurz angemerkt

Der Fürst von Tsi fragte den Meister Kung über die Regierung. Meister Kung sprach: "Der Fürst sei Fürst, der Diener sei Diener, der Vater sei Vater, der Sohn sei Sohn."

Der Fürst antwortete: "Gut fürwahr! Denn wahrlich, wenn der Fürst nicht der Fürst ist und der Diener nicht Diener; der Vater nicht Vater und der Sohn nicht Sohn: obwohl ich mein Einkommen habe, kann ich dessen dann genießen?"

Lun Yü, Buch XII, 11