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Newsletterarchiv

Neue Impulse Newsletter April 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Newsletter ist nicht so sehr einigen "aktuellen Sensationen" als vielmehr einer eher allgemeinen Betrachtung gewidmet.

Die Reaktionen auf unsere letzte Aussendung zum Thema "Codex Alimentarius" waren derart zahlreich und unterschiedlich, dass es mir einfach nicht möglich war, sie alle zu beantworten bzw. im Detail zu bearbeiten. An dieser Stelle einmal mehr dankeschön für die aktive Beteiligung - und die Bitte um Verständnis, dass es mir völlig unmöglich war, alle Zuschriften zu beantworten!

Wie immer bekamen wir viele sehr positive, zustimmende und auch qualifiziert kritische Mails. Die Feststellung jedoch, dass wir häufig mit zahlreichen Glaubensmustern oder so etwas wie "mentalen Vorlieben" in unserer Leserschaft kollidieren, bestärkte mich darin, einmal die Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen eines Newsletters zu beleuchten.

In der Hoffnung, auch auf diese Weise ein wenig "Futter für die Denkmaschine" bereitzustellen, wünsche ich viel Vergnügen beim Lesen und Mitüberlegen!

Herzliche Grüße,

Tomas Eckardt
tomas.eckardt@neueimpulse.org

Einige Überlegungen zu Newsletters

Wozu dient ein Newsletter - beziehungsweise ein Rundbrief, Informationsschreiben oder eine Aufklärungsschrift, um es in gutem Deutsch auszudrücken? - Dieser Frage stellt sich ein Redakteur in regelmäßigen Abständen, und spätestens dann, wenn er sich wieder an den Computer setzt, um mit der neue Ausgabe zu beginnen. Wenn man dann die Anzahl und den völlig unterschiedlichen Gehalt der Leserreaktionen auf die letzten Aussendungen Revue passieren lässt, kann man durchaus einmal das Bedürfnis verspüren, zwischendurch einige allgemeine Überlegungen zu dieser Frage mit seiner Leserschaft zu teilen.

Ein Newsletter kann nicht dazu da sein, ein beliebiges Thema erschöpfend, unter allen nur möglichen Aspekten und unter Berücksichtigung sämtlicher zugänglicher Quellen abzuhandeln, und daraufhin den Anspruch objektiver Unfehlbarkeit zu erheben. Mit einem solchen Anspruch würde eine solche Aussendung etwa ein bis zwei Mal pro Kalenderjahr erscheinen, und selbst dann wäre ein einzelner Redakteur zu wenig. Es wäre Redaktionsstab erforderlich, der hauptamtlich zum aktuellen Thema recherchiert und finanziell unabhängig sowie international tätig ist. Ausschlusskriterium Nr. 1 zur Beschreibung von Zweck und Inhalt eines Newsletters.

Des weiteren wird ein seriöser Newsletter niemals versuchen, seinen Lesern und Leserinnen das eigene Denken abzunehmen - sprich: sich eine Autorität anzumaßen, die über die geistige Mündigkeit seiner Interessenten hinausgeht. Ausschlusskriterium Nr. 2.

Was ein Newsletter aber kann und muß, ist, Dinge in Bewegung zu bringen - geistig, mental, emotional und auch physisch. Dazu gehört u. a., Dinge ins Bewusstsein zu rücken, die ganz offensichtlich (noch) nicht geistiges Allgemeingut sind, Risiken in der Berichterstattung einzugehen und auch, kontroverse Diskussionen anzuregen. Es ist selbstverständlich, dass ein Newsletter zu diesem Zweck so genau und so sorgfältig recherchiert sein muss wie es unter den gegebenen Umständen möglich ist. Subjektive Meinungsbilder sollen nicht enthalten bzw. deutlich als solche gekennzeichnet sein. Einseitigkeit muß vermieden werden bzw. darf - wiederum deutlich gekennzeichnet - ausschließlich zum Zwecke der Provokation eingesetzt sein. Last not least darf ein Newsletter und sein Herausgeber niemals Abhängigkeiten zu kommerziellen Verbänden eingehen, niemals einer bestimmten dogmatischen Glaubensrichtung angehören oder Nutznießer irgendwelcher externer Vergünstigungen sein.

Jeder, der schon einmal selbst ernsthaft versucht hat, sich in unserem Informations- oder auch Desinformationszeitalter ein wirklich zutreffendes Bild von bestimmten Dingen zu verschaffen, weiß, wie schwer es bei allen Bemühungen ist, dieses Ziel zu erreichen - obgleich es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass wir allenthalben auf wahrhaftige und selbstlose Menschen oder Informationsquellen treffen. Die Realität sieht aber leider anders aus, wie wir alle wissen - und dies ist eine objektive Wahrheit. Es ist extrem schwierig, bei dem Überangebot an Websites, Videos, Lexika, TV-Sendungen, Zeitschriften und Zeitungen, Meinungen und Gehirnwäschen die Essenz einer Sache herauszufiltern.

Oft werden wir von unseren Lesern nach der Veröffentlichung zu einem bestimmten Thema auf eine(!) Website verwiesen, "auf der alles ganz anders ist" als wir berichteten. Nun, das ist eine unleugbare Tatsache: man wird zu nahezu JEDEM wichtigen Thema Websites finden, die sich oft diametral widersprechen. Und man darf sich sogar aussuchen, woran man glaubt! Ist das nicht wahre geistige Freiheit? Ist das nicht erstrebenswertes, völlig undogmatisches Glaubenlassen? Das Freisein von jeglicher geistiger Verbindlichkeit scheint für viele eine Form des Paradieses zu sein.

Dennoch dürfen wir eines nicht vergessen, was heute gerne mit einem Allgemeinplatz abgestritten wird: Es GIBT eine absolute Wahrheit! Es ist heute schick, von "deiner Wahrheit und meiner Wahrheit" zu sprechen. Aber ist dieser Spruch deshalb wahr, weil er uns diese wunderbare "freie, so herrlich unverbindliche und undogmatische" Legitimation unseres persönlichen Glaubens gibt? Und wäre es nicht sinnvoll, hier zwischen "persönlicher Wirk-lichkeit" einerseits und "Wahrheit" andererseits zu unterscheiden? Denn: Entweder etwas existiert oder nicht. Entweder jemand hat etwas gesagt oder nicht. Entweder jemand ist ehrlich oder nicht. Etwas IST oder IST NICHT. Das Abenteuer heutzutage besteht darin, das herauszufinden, was IST.

In Afrika leben Elefanten. Dies ist eine Tatsache und also eine Wahrheit. Ob Sie dies glauben oder nicht, ob Ihnen gegenüber schon zweitausend andere Leute das Gegenteil davon beteuert haben, ist völlig egal. In Afrika leben Elefanten. Es mag sein, dass es heute schwierig ist, aus dem Wust der widersprüchlichen Informationen die echten Beweise herauszufiltern. Es mag auch sein, dass Leute, die Ihnen sympathisch sind und die viele andere schlaue Dinge gesagt haben, das Gegenteil behaupten, und Sie lieber das glauben wollen, was diese netten Leute sagen. Aber: In Afrika leben Elefanten.

Was ein seriöser Newsletter zu einer solchen Wahrheitsfindung beitragen kann, ist: wichtige Aspekte zu einer Sache beizusteuern, Fragen zu stellen, Denkanstöße zu geben und sich selbst öffentlicher Diskussion auszusetzen. All dies hat einen gemeinsamen Nenner: Der Newsletter setzt energetische Impulse, die ohne ihn nicht da wären. Und er verhilft im besten Falle der Gesamtheit der Gesellschaft zu weiterem Wachstum in Richtung Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Mehr kann ein Newsletter nach meiner Einschätzung kaum leisten.

In diesem Sinne geht es uns also mit diesem Newsletter darum, zu helfen, dass Sie aufgrund unserer Informationen selbst beginnen, sich intensiver als jemals zuvor mit einem gegebenen Thema auseinanderzusetzen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Je mehr Leser/innen dies nach einer unserer Aussendungen tun, desto mehr wächst das morphogenetische Feld objektiver Wahrheit und wird im Lauf der Zeit für immer mehr Menschen zugänglich. Wir müssen uns gemeinsam durch einen solchen Wust an Missinformation wühlen, dass die Wahrheitsfindung manchmal schier unerreichbar erscheint. Aber je mehr Menschen sich mit der Machete durch die Schlingpflanzen hacken, desto lichter wird das Unterholz, und die unverhüllte Klarheit der Wahrheit wird sich Stück für Stück herauskristallisieren.

Es IST sehr oft extrem schwierig, zu beurteilen, wer in unserer gesellschaftlichen Landschaft zu den "good guys" oder "bad guys" gehört (diese Formulierung dient lediglich zur Veranschaulichung der Zusammenhänge und nicht zur schwarzweißen Einteilung der Welt). Nur weil jemand "etwas verkauft", ist er nicht automatisch schlecht und unglaubwürdig. Man muß da schon etwas genauer hinsehen, und oft ist es gar nicht möglich, hier eine schwarzweiße Einschätzung vorzunehmen. Wenn Herausgeber und Leserschaft eines Newsletters dies im Hinterkopf behalten, ist ein weiterer Schritt zur Wahrheitsfindung getan.

Dennoch ist es ebenso wichtig, persönliche Verantwortung und Verantwortlichkeiten zu beachten. Es ist nämlich sehr en vogue, die "Wir- sind-alle-verantwortlich"-Floskel ins Spiel zu bringen. Sie mag oft zutreffen und schwer zu widerlegen sein, dennoch sind letztendlich die persönlichen Handlungen, vor allem aber die zugrunde liegenden Motive, entscheidend für die Übernahme von Verantwortung und deren Konsequenzen.

Entsprechend fühlen wir uns verpflichtet, nicht nur Tatsachen darzustellen, so gut uns dies möglich und nachprüfbar ist, sondern auch zugrundeliegende Motive und mögliche Ausblicke auf Entwicklungen herauszuarbeiten oder auch anzudeuten. Diese Arbeit kann und will jedoch keinerlei Anspruch auf Fehlerlosigkeit oder Unwiderleglichkeit erheben. Wir gehen das Risiko ein, auch selbst einmal widerlegt zu werden, doch wird der erfreuliche und gewünschte Effekt sein, dass etwas in Bewegung kommt - in Bewegung zugunsten einer geistig agilen, kommunikativen, freieren und positiveren Welt.

Nun danke ich herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, in ganz anderem Sinne als sonst etwas zum Wachstum der Wahrheitsmenge auf unserem Planeten beigetragen zu haben.

Tomas Eckardt

Leichte Entschärfung des öffentlichen Newsletters 03/2009

Wie tiefergehende Recherchen zum Codex Alimentarius ergeben haben, können wir eine Passage unserer Berichterstattung leicht entschärfen. Der Codex will nicht die Höchstmenge an Vitaminen und Nährstoffen begrenzen, die in Obst, Gemüse und anderen Nährmitteln natürlicherweise enthalten sind. In unserem Bericht bzw. dem Zitat der genannten Website kam dies leider missverständlich zum Ausdruck. Die Obergrenzen beziehen sich auf den Gehalt von Vitaminpräparaten und Zusatzstoffen, die unseren Nahrungsmitteln beigefügt werden dürfen. Es braucht also niemand zu befürchten, dass ab sofort nur noch "Null-Vitamin-Gemüse" gezüchtet werden darf.

Dennoch ist der Codex Alimentarius nach wie vor ein höchst brisantes und geradezu gefährliches Dokument, da er aus dem Hintergrund, fast unbeachtet von der Öffentlichkeit, praktisch die gesamte Ernährung innerhalb Europas (und global gleichgeschaltet analog in anderen Ländern) normieren und regeln soll - und dies alles andere als naturnah- ökologisch. Es ist im Übrigen dafür gesorgt, dass sich die Informationsbeschaffung für Quellmaterial zu diesem 5.000-seitigen Dokument so unübersichtlich wie möglich gestaltet.

Darum weisen wir auf eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Codex Alimentarius" hin, die im Rahmen des bevorstehenden Alpenparlamentes (21.-26.04.2009, siehe unter www.alpenparlament.com) stattfinden wird: www.alpenparlament.com/index.php. Es ist geplant, diese Diskussion aufzuzeichnen und im neu aufzustellenden Online-Sender des Alpenparlamentes öffentlich zur Verfügung zu stellen.

Aktuelles/Termine

Alpenparlament

Das Alpenparlament tagt wieder vom 21. bis 26.04.2009!

Information und Tagungsprogramm unter www.alpenparlament.com - telefonische Anmeldung möglich.

ACHTUNG! Das Alpenparlament ist dabei, einen eigenen Online- Fernsehsender aufzustellen: www.alpenparlament.tv. Dieser Link ist zur Zeit noch nicht geöffnet, wird seine Arbeit aber bald aufnehmen.

Stammtisch Landau/Isar
malto:landau@neueimpulse.org

30. April: Neue Impulse - Anders besser leben-Treff
19.30 Uhr, Feuerwehrhaus in Möding,
Referetin: Lucia Treffurth
Thema: Ölwechsel für's Leben. Fortsetzung des Vortrages vom 27. November '08.

Beitrag: 10.- EUR

28. Mai: Neue Impulse - Anders besser leben-Treff
20.00 Uhr, Feuerwehrhaus in Möding.
Referent: Gerhard John (Dipl. Feng Shui Berater) aus Bad Birnbach
Thema: Wasser - unser Lebensmittel Nr. 1

Anton u. Hannelore Zech
Reiterweg 10
Niederhöcking
94405 Landau / Isar
Tel.: 09951/603434

Stammtisch Neumarkt
neumarkt@neueimpulse.org

05.05.09 Cent des Merlin - Jürgen Herrmannsdörfer

08.05.09, 16.00 h: Unsere nächste Kräuterwanderung im "Bahnhäusl"

Info und Anmeldung:

Werner Lindner
Tel.: 0049 (0)9181 510908
Handy: 0049 (0)1522 9505831
skype: weliheli
stammtisch-neumarkt@online.de
www.stammtisch-neumarkt.de.vu

Stammtisch Wildberg
wildberg@neueimpulse.org

Nächster Gesprächskreis: Freitag, 17. April 2009, 19.30 Uhr

Thema: Der Werdegang der Menschheit

Bitte anmelden unter:
Tel 07054/928724 oder .../1572
Fax: 07054/927913
Mail: wildberg@neueimpulse.org
oder: khgrund@bill-institut.de
Monika Weiß und Karl-Heinz Grund

Kurz angemerkt

Am 24.03.2009 stand Dr. Stefan Lanka gegen Prof. Reinhard Kurth, den ehemaligen Präsidenten des Robert-Koch-Institutes, vor Gericht. Prof. Kurth hatte Dr. Lanka wegen Beleidigung bzw. übler Nachrede verklagt, nachdem dieser seine Tätigkeit im RKI per Fax als strafbar nach dem Völkerstrafgesetz bezeichnet hatte. Während der Verhandlung ging es Dr. Lanka, der sich selbst verteidigte, darum, von Prof. Kurth eine klare Aussage darüber zu bekommen, ob das HIV-Virus als Verursacher von AIDS wissenschaftlich stichhaltig und unwiderleglich nachgewiesen worden sei.

Im Verlauf des Prozesses bezichtigte Dr. Lanka nach Aussage einer Beobachterin den anwesenden Dr. Kurth des Völkermordes und zwang ihn, seine Aussage, dass HIV nachgewiesen und die entsprechenden medizinischen Tests valide seien, amtlich zu beeiden.

Dr. Lanka wurde zu 750 EUR Strafe verurteilt.

Man darf gespannt sein, ob Dr. Lanka nun Prof. Kurth wegen Meineides belangen will, um eine lückenlose Beweiskette für seine eidesstattlich getanen Äußerungen einzufordern.

Das Aktenzeichen des Prozesses lautet (234 Cs)3012PLs14916/07(133/08); gibt man dieses in eine Suchmaschine ein, findet man einige Veröffentlichungen einer inoffiziellen Prozessbeschreibung.