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Öffentliche Filmvorführung am Samstag, 12. Aug. 2006, 19:00 Uhr - Eintritt frei
Neue Impulse e.V. hat die Lizenz erworben, den Film „Leben außer Kontrolle – von Genfood und Designer-Babies” öffentlich aufzuführen. Spieldauer gut 90 Minuten. Der Eintritt ist frei, wir bitten aber um Spendenbeteiligung in freiwilliger Höhe. Der Film ist absolut sehenswert, und jeder sollte HEUTE über diese wichtige Thematik informiert sein!
Wir haben auch Vertreter von Anti-Gentechnik Organisationen eingeladen, derzeit aber noch keine verbindliche Zusage erhalten. Möglicherweise wird es im Anschluss an den Film also noch einen Vortrag geben. Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Sie!
Inhaltsbeschreibung:
Wenn Landwirte genetisch veränderten Mais anbauen, diesen dann an Schweine verfüttern und Menschen wiederum das Fleisch dieser Schweine essen (oder den Mais selbst beziehungsweise Produkte aus dem Mais), kann dann das Erbgut der Menschen verändert werden?
Diese Frage hätte die Wissenschaft eigentlich klären sollen, bevor genetisch veränderte Pflanzen außerhalb von Forschungslaboren angebaut wurden. Hat sie aber nicht! Das Problem: 95 Prozent aller wissenschaftlichen Arbeiten entstanden im Auftrag der Industrie. Doch Forschungen unabhängiger Institute in Island und Norwegen brachten Erschreckendes zu Tage: Die genetische Veränderung des Futters fand sich teilweise in der Erbsubstanz von Versuchstierorganen wieder.
In den USA unterliegen genetisch veränderte Nahrungsmittel keiner Kennzeichnungspflicht. Daher ist es legitim, festzustellen: An der US Bevölkerung wird aktuell der größte Feldversuch, das größte Massenexperiment am Menschen durchgeführt – und das ohne Wissen der "Versuchskaninchen".
Kaum zu glauben: Exakt dieselben Firmen, die uns seinerzeit das hochgiftigen Pflanzenschutzmittel DDT, die toxische Chemikalie PCB und das Entlaubungsmittel „Agent Orange” als unschädlich verkauft haben, behaupten heute, genmanipulierte Saaten seien ein Segen für die Menschheit. Der naiv-unvorsichtige und unkontrollierte Einsatz von DDT war nach heutigem Kenntnisstand übrigens ein hauptverantwortlicher Auslöser für die Welle von Kinderlähmungserkrankungen in den USA.
Während selbst die größte chemische Umweltverseuchung wie zum Besispiel eine Rohöl-Havarie sich im Laufe der Jahre abbaut, ist bei biologischer Verseuchung das Gegenteil der Fall: Unabhängige Experimente mit Fischpopulationen bestätigten, dass die größer gewachsenen und stärkeren, gentechnisch veränderten Fische innerhalb weniger Jahre ihre natürlichen Artgenossen ausgerottet hatten. Es reicht also aus, eine genetische Veränderung einmal einzubringen, und sie vermehrt sich von da an von selbst für alle Zeiten weiter.
Doch damit nicht genug: Die großen Genkonzerne wie Monsanto wollen sich auch Patente fürs Leben unter den Nagel reißen, wie das zum Beispiel beim Basmatireis schon geschehen ist. Wer die Pflanze anbaut, muss Lizenzgebühren entrichten. Damit einher geht die Verwendung der so genannten „Terminatortechnologie”, das sind gentechnisch veränderte Pflanzen, deren Samen unfruchtbar werden, so dass die Bauern dazu gezwungen sind, jährlich neue Samen einzukaufen. Das bedeutet, die Körner des Weizens sind tot. Wir essen also keine Lebensmittel mehr, sondern Todesmittel. Die Pflanzensamen können auch weiter getragen werden (bevor sie unfruchtbar wurden), sich mit anderen Pflanzen vermischen, und niemand weiß, was dann geschieht.
Wem all das noch nicht reicht, der erfährt in dieser spannend gemachten, eineinhalbstündigen Videodokumentation (mit 75 Minuten interessantem Bonusmaterial) noch Weiteres, zum Beispiel über Versuche mit menschlichen Wachstumsgenen bei Schweinen, über Legehennen, denen man den Mutterinstinkt durch gentechnische Veränderung des Gehirns austreiben wollte, über manipulierte Riesenlachse oder Schweine, denen man Kuhhautgene einbaute und vieles mehr.
Der Film ist absolut sehenswert, und jeder Mensch sollte heutzutage über diese wichtige Thematik informiert sein. Unbedingt ansehen.
Das Team von Neue Impulse Stuttgart e.V.
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