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Frau Dagmar Braunschweig-Pauli 13. April 2002 19:00 Uhr
Frau Braunschweig-Pauli, Gründerin einer bundesweiten Selbsthilfegruppe und Buchautorin ("Jod-Krank"), ist selbst von der Jodierung nahezu aller Lebensmittel betroffen: Sie ist Jodsensibel. Die geringste Dosis an zugesetztem Jod, Vielleicht im Brötchen vom Bäcker oder in der Suppe im Restaurant, kann verheerende Auswirkungen haben: Fürchterlich juckender Hautausschlag, Herzschmerzen, Herzrasen, Herzrythomusstörungen, hohen Puls, Atemnot, Ohnmachtsanfälle, nervöse Angst- und depressive Zustände ...
Aus dem Vorwort des Buches von Frau Braunschweig-Pauli
»Als bei mir im Frühsommer 1995 vier "heiße Knoten"(1), diagnostiziert wurden, sagte der Oberarzt der radiologischen Abteilung zu mir: "Wir haben die Anweisung, keine Patienten mehr vor Jod zu warnen, auch die Patienten mit Überfunktion und Morbus Basedow(2) nicht. Verwenden Sie kein jodiertes Speisesalz und essen Sie keine jodierten Lebensmittel, keinen Seefisch, und natürlich sollten Sie auch nicht an die Nordsee verreisen. "Das ist ja ungeheuerlich," erwiderte ich. "Wieso dürfen Sie die Patienten nicht mehr vor Jod warnen, wenn Jod doch für diese schädlich ist?" – "Um die flächendeckende Jodierung nicht zu gefährden," war die Antwort des Arztes. "Das ist ja glatte Körperverletzung", sagte ich in gerechter Empörung, denn das, was mir der Oberarzt da so locker im Plauderton mitgeteilt hatte,war nicht mehr und nicht weniger als eine angeordnete Menschenquälerei in großem Maßstab. "Die Patienten werden sich das aber nicht gefallen lassen," fügte ich aufgebracht hinzu." – "Die Patienten erfahren es ja auch gar nicht mehr, dass ihnen Jod schadet. Außerdem sind die Hyperthyreotiker(3) so fertig, da rührt sich keiner." – "Da irren Sie sich gewaltig," rief ich zornig. "Ich bin durchaus nicht fertig, wie Sie es ausdrücken, und wenn die anderen Geschädigten sich nicht rühren können, dann werde ich das für sie tun!"«
1) Heißer Knoten: Bei Schilddrüsenüberfunktion, Bereich innerhalb der Schilddrüse mit verstärkter Durchblutung. 2) Morbus Basedow: Krankheit, die – so heißt es – auf einer Überfunktion der Schilddrüse beruht und deren besonderes Kennzeichen das Hervortreten der Augäpfel, Kropfbildung und schnellerer Herzschlag sind. Benannt nach dem deutschen Arzt von Basedow. (Morbus = Krankheit.) 3) Hyperthyreotiker: Jemand, der an Schilddrüsenüberfunktion leidet (griech hyper: zu viel und thyreos: Schild).
Wenn Sie unter unerklärlichem, juckenden Hautausschlag leiden, und – insbesondere nach Mahlzeiten – an Herzschmerzen, Herzrasen, Herzrythmusstörungen, hohem Puls, Atemnot, Ohnmachtsanfällen, nervösen Angst- und depressiven Zuständen (oder jemand Ihrem Umfeld), könnte es sich um eine Jodallergie handeln!
Seit einigen Jahren werden in Deutschland flächendeckend nahezu sämtliche Nahrungsmittel quasi zwangsjodiert: Durch jodierte Düngemittel, Tierfuttermittel und Jodsalz gibt es fast keine unjodierten Lebensmittel mehr!
Mit einem gewaltigen Werbeaufwand wird verbreitet, dass dies im angebl. "Jodmangelgebiet Deutschland" die Bildung von Kröpfen verhindern soll. Jod sei gesund, wichtig besonders für Schwangere, und es gäbe keinerlei schädliche Nebenwirkungen. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand wird dabei verschwiegen: - dass Jod ein hochwirksames Gift ist (ab etwa 2 Gramm tödlich) und vom Körper nur in Spuren benötigt wird, und zwar in natürlicher Form (z.B. als Bestandteil pflanzlicher Nahrung).
- dass es sich bei dem zugesetzten Jod um körperlich nicht verwertbares Jod handelt, das zumindest teilweise aus hochgiftigen oder gar radioaktiven Chemieabfällen gewonnen wird.
- dass es keine gesicherten wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass Deutschland tatsächlich Jodmangelgebiet ist.
- dass es keine gesicherten wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass die Entstehung von Kröpfen durch Jodmangel verursacht bzw. durch die Zufuhr von Jod verhindert wird.
- dass es im Gegenteil Hinweise gibt, dass Schilddrüsenerkrankungen in zwangsjodierten Gegenden zunehmen (Studie Bundesumweltamt, Jahresbericht ‘94, S. 197: "Gebiete mit hoher Kropfhäufigkeit, wie Suhl, Chemnitz und Gera zeigen deutlich höhere Bodenjodgehalte als die kropfarmen Bezirke Neubrandenburg, Potsdam, Frankfurt/Oder.")
- dass jeder "zwangsjodierte" Mensch wegen der sehr langsamen Ausscheidung von Jod dieses in seinem Körper anreichert – was die Wahrscheinlichkeit von Joderkrankungen erhöht, und dass es keine gesicherten Daten darüber gibt, wie viel Jod im Körper unbedenklich ist.
- Dass Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion – und zunehmend auch viele Menschen ohne Schilddrüsenerkrankung – äußerst sensibel auf alle jodierten Nahrungsmittel reagieren und o.g. Symptome zeigen.
- dass Jod bei jodsensiblen Kindern Hyperaktivität auslösen kann.
- dass somit die heimliche Zwangsjodierung und ihre Propagierung ein Vergehen gegen die Menschlichkeit ist.
Ich bitte Sie, nicht einfach zu glauben, sondern sich selbst eine Meinung zu bilden. Eine unmittelbar Betroffene und Gründerin einer deutschlandweit vertretenen Selbsthilfegruppe, Frau Braunschweig-Pauli, hat ein aufrüttelndes Buch über ihren Leidensweg und die Indizien, die gegen eine Zufuhr von künstlichem Jod sprechen, geschrieben.
Auch schreibt sie über Erlebnisse mit den zuständigen Behörden. Das Buch heißt "Jod-Krank, Der Jahrhundert-Irrtum" (Verlag Dingfelder). Frau Braunschweig-Pauli kommt am Sa., 13. April nach Stuttgart und informiert im Vortrag "Heimliche Zwangsjodierung in Deutschland ... und die Folgen für unsere Gesundheit" über dieses brisante Thema. Im Anschluss steht die Referentin für eine Frage- und Antwortrunde zur Verfügung.
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